Transport- u. Reisemöglichkeiten

Transport- u. Reisemöglichkeiten

Da du dich ja schließlich für Work and Travel entschieden hast, darf das Reisen durchs Neuseeland natürlich nicht zu kurz kommen. Zu diesem Zweck erfährst du auf dieser Seite alles zu den Transport- und Reisemöglichkeiten in Neuseeland. Für Backpacker besonders zu empfehlen ist das neuseeländische Fernbusnetz. Ob eine Busrundreise, eine Abenteuerrundreise oder das Angebot von sogenannten „hop on-hop off“-Bussen für dich interessant wären, kannst du in diesem Artikel nachlesen.

 


 

Busrundreisen

Bei diesen Rundreisen erhältst du ein Rundumpaket. Meist bist du in guten Hotels untergebracht. Gemeinsames Essen und Aktivitäten werden angeboten und es gibt einen Reiseleiter, alles im Preis enthalten. Oft werden diese Touren für eine bestimmte Altersgruppe angeboten (z.B. zwischen 18 und 39 Jahren) und damit kannst du auf Gleichgesinnte treffen und dir z.B. auch ein Zimmer mit bis zu vier Leuten teilen. Die Dauer der Reise reicht von ein paar Tagen bis zu drei Wochen.

Veranstalter:

• Connections (18-39 Jahre)

• Contiki (18-35 Jahre)

• Adventure Tours NZ (keine Altersbegrenzung)

Stray Bus Tours

 


 

Abenteuerreisen

Wenn du schon einen bestimmten Teil Neuseelands ins Auge gefasst hast und unter fachkundiger Reiseleitung und in kleinen Gruppen in Verbindung mit Abenteuern in der herrlichen Natur (z.B im Kajak, per Pedes oder mit dem Rad)näher kennen lernen möchtest, dann sind folgende Veranstalter für dich vielleicht interessant.

Veranstalter:

• Active Earth

• Flying Kiwi

 


 

Hop-on, hop-off-Busse

Besonders praktisch für unabhängige und spontane Backpacker sind diese Buspässe. Du kannst dir eine Reiseroute zusammenstellen, bist zeitlich nicht gebunden und kannst die Reise jederzeit fortsetzten bzw. an verschiedenen Orten unterbrechen. Der Busfahrer ist jedoch meist ein guter Ansprechpartner für dich, kann dir Unterkünfte empfehlen, Informationen zur Umgebung bieten, kleine Stopps und Wanderungen planen. Solltest du länger an einem Ort bleiben wollen, da du beispielsweise Arbeit gefunden hast oder bei einer Familie als WWoofer untergekommen bist, dann kannst du deinen Buspass einfach später wieder nutzen und weiter fahren.

Veranstalter:

• Kiwi Experience

Magic Travelers Network (Magic Bus wird seit einiger Zeit von Kiwi Experience geleitet)

• Stray Travel

 


 

Normale Busunternehmen 

• Intercity Coach

• Naked Bus

 


 

Reisen mit dem Zug

Das Bahnnetz ist nicht mit unserem in Deutschland zu vergleichen. So fahren Züge meist nur einmal täglich in jede Richtung. Beide Inseln verfügen über je eine Bahnstrecke. Solltest du dich für eine Zugfahrt entscheiden wird´s auf jeden Fall gemütlich. Die Züge fahren langsam, auf manchen Strecken recht wackelig, und am Nachmittag werden teilweise kleine Snacks serviert. Dabei kannst du dann die schöne Aussicht umso mehr genießen… Gepäckstücke, Fahrräder fahren meist in einem extra Waggon. Wer rechtzeitig bucht, kann günstige Preisnachlässe ergattern. Erkundige dich nach einer „Saver Fare“ oder „Super Saver Fare“, dann erhältst du z.T. Ermäßigungen von 30-50%.

Infos:

• railnewzealand

• www.tranzscenic.co.nz

 


 

Reisen mit dem Fahrrad

Wie eben beschrieben, kannst du natürlich ein Stück mit dem Zug zurück legen und dein Fahrrad mitnehmen. Aber wenn du wirklich auf deinem Rad durch Neuseeland reisen willst, solltest du einiges beachten.

• gute Schaltung (21 Gänge und mehr)

• Reifenqualität ( da der Teer auf den Straßen sehr grobkörnig ist)

• wetterfeste Kleidung (auch wasserfeste Handschuhe, Mütze, Regenkleidung, bedenke die häufigen Wetterwechsel, z.T. innerhalb weniger Stunden)

Es ist oft sehr kostenintensiv und umständlich dein eigenes Rad aus Deutschland mitzubringen. Oft sind für die Mitnahme beträchtliche Extrakosten einzuplanen. Das richtet sich aber nach den Fluggesellschaften.

Du kannst aber auch ein Fahrrad hier vor Ort erwerben. Durch die zahlreichen Radtouristen gibt es gute Angebote. In einigen Läden kann man am Ende seiner Tour die Fahrräder zum halben Preis wieder verkaufen, der sogenannte „Buy Back Deal“. Insgesamt sind Fahrräder aber etwas teurer als in Deutschland, mindestens um 10%.

 


 

Reisen mit dem Mietwagen oder dem Campervan 

Wenn ihr ein Auto mieten wollt, müsst ihr mindestens 21 (manchmal auch mindestens 25 Jahre) alt sein. Ihr solltet auch mindestens schon ein Jahr den Führerschein, und zwar einen internationalen, besitzen. Zudem sollte geklärt sein, ob es für einen zweiten Fahrer Gebühren kostet, welche Straßen verboten sind und ob das Auto auf der Fähre mitgenommen werden darf.

Außerdem solltet ihr eine Kreditkarte besitzen und eine Mietkaution von bis zu 2500 neuseeländische Dollar einplanen. Du kannst natürlich auch schon von Deutschland aus einen Mietwagen bei den bekannten Unternehmen, wie Hertz, Avis oder DerTour, Maui Neuseeland, Spaceshipsrentals, Jucy Car Rentals mieten, das ist teilweise günstiger.

Ein Problem stellt die Haftpflichtversicherung dar. Überprüft bei der Übergabe unbedingt den Zustand des Wagens auf Beulen etc. und lasst euch diese bestätigen. In Neuseeland besteht nämlich keine Pflicht zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung. Habt ihr z.B. einen Unfall und seid nicht Schuld, der andere Fahrer hat aber keine Haftpflichtversicherung, habt ihr vielleicht das Problem den Schaden zu reparieren und müsst bei Abgabe des Autos dafür zahlen. Also, lieber vorher eine Zusatzversicherung abschließen, um die Selbstbeteiligung gering zu halten. Im Winter (Mai bis Oktober) ist ein Mietwagen billiger und je länger ihr ihn mietet desto günstiger wird es.

 


 

Reisen per Mitfahrzentrale 

Eine sehr günstige Reisemöglichkeit für Backpacker ist außerdem eine Fahrgemeinschaft, in Deutschland auch bekannt unter Mitfahrzentrale. Drei Möglichkeiten an eine Mitfahrgelegenheit zu kommen findest du unter diesen drei Links:

• www.jayride.co.nz

• www.carpoolking.com

• gumtree.co.nz

 


 

Die Daumen hoch -Variante

Um viele nette Kiwis kennen zu lernen ist die „Daumen hoch“ -Variante eine gute Möglichkeit und preiswerte Möglichkeit durch das Land zu kommen. Auch die Einheimischen nutzen diese Variante gern, um vom Fleck zu kommen. Denn große Distanzen legen die Leute nicht gern zu Fuß oder per Rad zurück, höchstens aus sportlichen Gründen. Nur empfehlen wir nicht, ganz alleine zu reisen. Vor allem keinem 18 jährigen Mädchen!

 

 

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